Ich engagiere mich bei Nightfever
„An Nightfever mag ich, dass wirklich Jesus im Mittelpunkt steht“
Foto: privat

Auf der ganzen Welt engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene in über 250 Teams bei Nightfever. Sie schenken ihre Freizeit, um anderen eine Möglichkeit zu eröffnen, Gottes Liebe und Barmherzigkeit (neu) zu erfahren.
Eine von ihnen ist Isabella Lara Kügler aus Bonn. Im Interview erzählt die 20 Jährige, was ihr Glaube ihr bedeutet und warum sie sich bei Nightfever engagiert.

 

Was bedeutet der Glaube für dich?

Isabella: Der Glaube hat in meinem Leben tatsächlich ganz unscheinbar angefangen, ein bisschen wie das berühmte kleine Senfkorn aus dem Evangelium, das in meiner Kindheit in mein Herz fiel. Lange Zeit war der Glaube dann für mich eher Nebensache oder schmückendes Beiwerk für ein ansonsten normales Leben- in der Schule, in der Familie, selbst in der Kirchengemeinde. In dieser Zeit bin ich zwar mit der Familie sonntags zur Messe gegangen, aber es interessierte mich nicht so wirklich, was dort passierte und dass Gott auf dem Altar auch für mich persönlich gegenwärtig wurde. Inzwischen habe ich nach meinen ganzen Umwegen aber damit begonnen, den Glauben ernst zu nehmen und will kompromisslos den Weg der Nachfolge Jesu, den Weg der Heiligkeit gehen. Das bedeutet, eine enge Beziehung zu Jesus aufzubauen, in der er mir vieles schenkt, z.B. kleine Lichter der Erkenntnis über ihn oder über mich selbst, manchmal auch eine wunderschöne Gebetszeit oder ein tiefes Vertrauen. Aber ich muss auch selbst jeden Tag an unserer Beziehung nach Kräften arbeiten, damit sie nicht erkaltet.

Was fasziniert dich bei Nightfever, so dass du dich in Bonn für Nightfever engagierst?

Isabella: An Nightfever mag ich, dass wirklich Jesus im Mittelpunkt steht, und dass wir Jugendliche an diesen Abenden nicht einfach in unseren gewohnten, kleinen Kreisen bleiben, sondern auf andere zugehen und sie einladen, dass wir die Tore für die Kirchenfernen öffnen, um sie teilhaben zu lassen an der Freude der Gegenwart Jesu. Bei Nightfever wird das Evangelium auf den Straßen verkündet, mitten in der Stadt, wo die Menschen tagsüber zwischen Terminen und nachts zwischen ihren Feiern entlanghasten. Ich finde es wichtig, dass wir als die Jugend der Kirche genau da, nämlich bei den Menschen sind und ihnen sagen: Jesus selbst wartet auf dich, mit seiner grenzenlosen Barmherzigkeit, mit dem brennenden Wunsch, dass du dich auf seine Liebe einlässt.

Wo hast du Gott gespürt?

Isabella: Leider muss ich zugeben, dass ich bis jetzt noch kein spannendes großes mystisches Erlebnis hatte, dass ich hier erzählen könnte. In meinem Leben hat Gott sich schrittweise geoffenbart. Es war und ist ein langsamer Prozess, ein Ereignis, dass mich auf einen Schlag um hundertachtzig Grad umkehren ließ, gab es nicht. Wie bei jedem Gläubigen wechseln sich auch auf meinem Weg zu Jesus Höhenzeiten und Durststrecken ab, Zeiten, in denen ich Gott spüren darf- das passiert vor allem in der Hl. Messe, während der Anbetung, der Beichte, im Gebet, in Zurückgezogenheit und Stille- aber auch Zeiten, in denen ich das nicht kann. Oft erkenne ich erst im Nachhinein, wie Gott mich in einer bestimmten Zeit geführt hat. Aber die entscheidenden Momente meines Lebens waren meistens auch von einer besonderen Gotteserfahrung begleitet. Eine davon passierte an meinem 20. Geburtstag. Die Tage davor hatte ich mit Freunden im Marienwallfahrtsort Fátima, in Portugal verbracht. An diesem Ort ließ Gott mich einige schmerzhafte Entdeckungen machen. Gott sei Dank war meine Schwester da, die mich verstand. Ich heulte mich bei ihr aus, und sie hörte einfach nur zu und war für mich da. Als es vorbei war spürte ich einen ganz tiefen Frieden, ich war ruhig wie ein Kind und konnte plötzlich vertrauen. Ich weiß noch, dass ich mir wenig später die Bibel schnappte und alle Stellen, die von Gottes Liebe sprachen, in mein Tagebuch schrieb, mit dem festen Entschluss, nie wieder daran zu zweifeln. Solche Erfahrungen sind immer ein riesiges Geschenk, eine richtige Begegnung mit Jesus, die einen ganz berührt und überwältigt zurücklässt, und die, wenn man es zulässt, das eigene Leben verändern.

Gibt es eine biblische Person, die dich besonders fasziniert? Welches ist deine Lieblingsperson in der Bibel?

Isabella: Unter den biblischen Personen fasziniert mich besonders Maria, die Mutter Jesu. Ansonsten ist meine Lieblingsperson Jesus!

Isabella Lara Kügler ist 20 Jahre alt und studiert Psychologie. Sie engagiert sich bei Nightfever in Bonn.

Auf der ganzen Welt engagieren sich Jugendliche und junge Erwachsene in über 250 Teams bei Nightfever. Sie schenken ihre Freizeit, um anderen eine Möglichkeit zu eröffnen, Gottes Liebe und Barmherzigkeit (neu) zu erfahren.
Eine von ihnen ist Isabella Lara Kügler aus Bonn. Im Interview erzählt die 20 Jährige, was ihr Glaube ihr bedeutet und warum sie sich bei Nightfever engagiert.

 

Was bedeutet der Glaube für dich?

Isabella: Der Glaube hat in meinem Leben tatsächlich ganz unscheinbar angefangen, ein bisschen wie das berühmte kleine Senfkorn aus dem Evangelium, das in meiner Kindheit in mein Herz fiel. Lange Zeit war der Glaube dann für mich eher Nebensache oder schmückendes Beiwerk für ein ansonsten normales Leben- in der Schule, in der Familie, selbst in der Kirchengemeinde. In dieser Zeit bin ich zwar mit der Familie sonntags zur Messe gegangen, aber es interessierte mich nicht so wirklich, was dort passierte und dass Gott auf dem Altar auch für mich persönlich gegenwärtig wurde. Inzwischen habe ich nach meinen ganzen Umwegen aber damit begonnen, den Glauben ernst zu nehmen und will kompromisslos den Weg der Nachfolge Jesu, den Weg der Heiligkeit gehen. Das bedeutet, eine enge Beziehung zu Jesus aufzubauen, in der er mir vieles schenkt, z.B. kleine Lichter der Erkenntnis über ihn oder über mich selbst, manchmal auch eine wunderschöne Gebetszeit oder ein tiefes Vertrauen. Aber ich muss auch selbst jeden Tag an unserer Beziehung nach Kräften arbeiten, damit sie nicht erkaltet.

Was fasziniert dich bei Nightfever, so dass du dich in Bonn für Nightfever engagierst?

Isabella: An Nightfever mag ich, dass wirklich Jesus im Mittelpunkt steht, und dass wir Jugendliche an diesen Abenden nicht einfach in unseren gewohnten, kleinen Kreisen bleiben, sondern auf andere zugehen und sie einladen, dass wir die Tore für die Kirchenfernen öffnen, um sie teilhaben zu lassen an der Freude der Gegenwart Jesu. Bei Nightfever wird das Evangelium auf den Straßen verkündet, mitten in der Stadt, wo die Menschen tagsüber zwischen Terminen und nachts zwischen ihren Feiern entlanghasten. Ich finde es wichtig, dass wir als die Jugend der Kirche genau da, nämlich bei den Menschen sind und ihnen sagen: Jesus selbst wartet auf dich, mit seiner grenzenlosen Barmherzigkeit, mit dem brennenden Wunsch, dass du dich auf seine Liebe einlässt.

Wo hast du Gott gespürt?

Isabella: Leider muss ich zugeben, dass ich bis jetzt noch kein spannendes großes mystisches Erlebnis hatte, dass ich hier erzählen könnte. In meinem Leben hat Gott sich schrittweise geoffenbart. Es war und ist ein langsamer Prozess, ein Ereignis, dass mich auf einen Schlag um hundertachtzig Grad umkehren ließ, gab es nicht. Wie bei jedem Gläubigen wechseln sich auch auf meinem Weg zu Jesus Höhenzeiten und Durststrecken ab, Zeiten, in denen ich Gott spüren darf- das passiert vor allem in der Hl. Messe, während der Anbetung, der Beichte, im Gebet, in Zurückgezogenheit und Stille- aber auch Zeiten, in denen ich das nicht kann. Oft erkenne ich erst im Nachhinein, wie Gott mich in einer bestimmten Zeit geführt hat. Aber die entscheidenden Momente meines Lebens waren meistens auch von einer besonderen Gotteserfahrung begleitet. Eine davon passierte an meinem 20. Geburtstag. Die Tage davor hatte ich mit Freunden im Marienwallfahrtsort Fátima, in Portugal verbracht. An diesem Ort ließ Gott mich einige schmerzhafte Entdeckungen machen. Gott sei Dank war meine Schwester da, die mich verstand. Ich heulte mich bei ihr aus, und sie hörte einfach nur zu und war für mich da. Als es vorbei war spürte ich einen ganz tiefen Frieden, ich war ruhig wie ein Kind und konnte plötzlich vertrauen. Ich weiß noch, dass ich mir wenig später die Bibel schnappte und alle Stellen, die von Gottes Liebe sprachen, in mein Tagebuch schrieb, mit dem festen Entschluss, nie wieder daran zu zweifeln. Solche Erfahrungen sind immer ein riesiges Geschenk, eine richtige Begegnung mit Jesus, die einen ganz berührt und überwältigt zurücklässt, und die, wenn man es zulässt, das eigene Leben verändern.

Gibt es eine biblische Person, die dich besonders fasziniert? Welches ist deine Lieblingsperson in der Bibel?

Isabella: Unter den biblischen Personen fasziniert mich besonders Maria, die Mutter Jesu. Ansonsten ist meine Lieblingsperson Jesus!

Isabella Lara Kügler ist 20 Jahre alt und studiert Psychologie. Sie engagiert sich bei Nightfever in Bonn.

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