Mehr als ein Event
Nightfever-Initiative feiert 10. Bestehen
Galerie 23.-25. Oktober 2015: Internationales Nightfever-Jubiläumsweekend in Bonn
Video Jugendbischof Marian Eleganti beim Nightfever-Weekend in Bonn

Zu einem internationalen Nightfever-Jubiläumsweekend sind am vergangenen Wochenende rund 150 Helferinnen und Helfer aus acht Ländern in Bonn zusammen gekommen. Nightfever ist ein Gebetsabend von jungen Christen, der nach dem Weltjugendtag 2005 durch die Initiative zweier Theologiestudenten in Bonn entstanden ist. Bei den Nightfever-Abenden laden die jungen Helferinnen und Helfer mit einer Kerze Passanten ein, für einen Moment in die Kirche zu kommen. Seit dem Beginn in Bonn vor zehn Jahren haben sich die offenen Gebetsabende in 27 Ländern verbreitet. Höhepunkt des Wochenendes bildete das große Jubiläums-Nightfever am Samstagabend in St. Remigius. Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann, der zugleich Bischof von Speyer ist, würdigte die Nightfever-Initiative dabei als eine wunderbare Frucht des Weltjugendtages. „Es zeigt, dass der Weltjugendtag nicht nur ein Event war, sondern etwas Bleibendes hinterlassen hat: nämlich eine missionarische Ausstrahlung und eine geistliche Ausstrahlung.“ so der Bischof von Speyer. Damit berühre Nightfever viele Menschen. Wiesemann weiter: „Es ist eine Bewegung geworden, die deutlich macht, dass die Kirche offen ist für die Menschen und das die Kraft Gottes, die Gegenwart Gottes, wirken kann und Menschen verändern kann.“

Wie bei anderen Nightfever-Abend blieb die Kirche St. Remigius bis Mitternacht gut gefüllt. Eigens aus der Schweiz war der dortige Jugendbischof Marian Eleganti OSB angereist, der das Team und alle Besucher während des Nightfever-Abends zu einem mitreißenden Glaubensgespräch einlud und am Sonntagmorgen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des internationalen Nightfever-Jubiläumsweekends die Abschlussmesse feierte.

Das internationale Nightfever-Weekend stand im Zeichen der Barmherzigkeit, zu deren Erfahrung die Helferinnen und Helfer der Nightfever-Abende die Passanten immer wieder neu einladen möchten. Der Leiter und Mitinitiator von Nightfever, Pfarrer Andreas Süß, sprach vor den Teilnehmern zur Anbetung und Barmherzigkeit anlässlich des Auftaktes des von Papst Franziskus gewünschten Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Am Ende seines Vortrages lud er die Anwesenden ein, von ihren caritativen Projekten als Nightfever-Teams zu sprechen. Neben der generellen Einladung an Obdachlose zum Gespräch und Buffet durch die Nightfever-Aktiven während des Nightfever-Abends selbst, gibt es in vielen Städten auch Gefängnis-Besuche oder Obdachlosen-Frühstück, wo die durch Gott empfangene Barmherzigkeit in der Anbetung direkt auch in der Tat für den Nächsten am Rande der Gesellschaft gelebt wird. So gehören für die Helferinnen und Helfer bei Nightfever die Gottes und Nächstenliebe unmittelbar zusammen. Erste praktische Erfahrungen konnten in einem caritativen Workshop gesammelt werden, wobei die Teilnehmer kleine Essenspakete an die Obdachlosen im „Bonner Loch“ verteilt haben, Gespräche geführt und zum Nightfever-Abend am Samstag eingeladen haben.

Den Zusammenhang von Gebet und Caritas zeigte auch Dr. Manfred Lütz in einem Vortrag auf. „Gebet muss zu Caritas führen“ so Lütz, der selbst Chefarzt einer Kölner Klinik und Buchautor ist.

Die weiteste Reise zum internationalen Nightfever-Jubiläumsweekend hat Eric Falleiros Moura aus Brasilien auf sich genommen. Das erste Nightfever-Wochenende in Brasilien, das vom 2. – 4. Oktober 2015 in Goiânia stattgefunden hat, hat ihn so begeistert, dass er nun auch in Deutschland dabei sein wollte. „Besonders in Bezug auf meinen Glauben hat mir das Nightfever ein anderes Charisma, einen anderen Kontakt zu Gott ermöglicht. Und genau das führte mich dazu, von einem Kontinent zum Anderen zu fliegen, um hier in Europa ein bisschen mehr von unserem Glauben kennenzulernen und meinen Glauben zu vertiefen.“ Nightfever ist für Eric Falleiros Moura mehr als sich hinzuknien: „Es ist das Lernen bestimmter Komponenten unseres Glaubens. Ich bin mir ganz sicher, dass das, was ich hier erlebe, für mich unvergesslich bleiben wird.“

Um allen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten, hatte sich das Vorbereitungsteam rund um den großen Nightfever-Abend ein abwechslungsreiches Programm für seine Gäste aus aller Welt ausgedacht. In theoretischen und praktischen Workshops konnten sich die Teilnehmer mit Themen rund um Glauben, Barmherzigkeit und Nächstenliebe auseinandersetzen. Der Bonner Theologe Prof Dr. Karl-Heinz Menke, Mitglied der internationalen Theologenkommission, sprach in einem Workshop über „Darf man wünschen, dass alle Menschen Christen werden? – Überlegungen zur Heilsuniversalität Jesu Christi“. Während des rheinischen Abends lud das Bonner Team zum geselliges Beisammensein und führte einen „Integrationskurs“ mit den vielen Gästen durch, die nicht aus dem Rheinland kamen. So wurde ihnen auf lustige Art und Weise das rheinische Grundgesetz näher gebracht.

Auch das nächste internationale Nightfever-Weekend steht schon fest. Für 2016 hat das Freiburger Team die Einladung ausgesprochen und alle Nightfever-Teams in die Stadt eingeladen, in der nach Bonn der zweite Nightfever-Abend stattfand.

Zu einem internationalen Nightfever-Jubiläumsweekend sind am vergangenen Wochenende rund 150 Helferinnen und Helfer aus acht Ländern in Bonn zusammen gekommen. Nightfever ist ein Gebetsabend von jungen Christen, der nach dem Weltjugendtag 2005 durch die Initiative zweier Theologiestudenten in Bonn entstanden ist. Bei den Nightfever-Abenden laden die jungen Helferinnen und Helfer mit einer Kerze Passanten ein, für einen Moment in die Kirche zu kommen. Seit dem Beginn in Bonn vor zehn Jahren haben sich die offenen Gebetsabende in 27 Ländern verbreitet. Höhepunkt des Wochenendes bildete das große Jubiläums-Nightfever am Samstagabend in St. Remigius. Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann, der zugleich Bischof von Speyer ist, würdigte die Nightfever-Initiative dabei als eine wunderbare Frucht des Weltjugendtages. „Es zeigt, dass der Weltjugendtag nicht nur ein Event war, sondern etwas Bleibendes hinterlassen hat: nämlich eine missionarische Ausstrahlung und eine geistliche Ausstrahlung.“ so der Bischof von Speyer. Damit berühre Nightfever viele Menschen. Wiesemann weiter: „Es ist eine Bewegung geworden, die deutlich macht, dass die Kirche offen ist für die Menschen und das die Kraft Gottes, die Gegenwart Gottes, wirken kann und Menschen verändern kann.“

Wie bei anderen Nightfever-Abend blieb die Kirche St. Remigius bis Mitternacht gut gefüllt. Eigens aus der Schweiz war der dortige Jugendbischof Marian Eleganti OSB angereist, der das Team und alle Besucher während des Nightfever-Abends zu einem mitreißenden Glaubensgespräch einlud und am Sonntagmorgen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des internationalen Nightfever-Jubiläumsweekends die Abschlussmesse feierte.

Das internationale Nightfever-Weekend stand im Zeichen der Barmherzigkeit, zu deren Erfahrung die Helferinnen und Helfer der Nightfever-Abende die Passanten immer wieder neu einladen möchten. Der Leiter und Mitinitiator von Nightfever, Pfarrer Andreas Süß, sprach vor den Teilnehmern zur Anbetung und Barmherzigkeit anlässlich des Auftaktes des von Papst Franziskus gewünschten Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Am Ende seines Vortrages lud er die Anwesenden ein, von ihren caritativen Projekten als Nightfever-Teams zu sprechen. Neben der generellen Einladung an Obdachlose zum Gespräch und Buffet durch die Nightfever-Aktiven während des Nightfever-Abends selbst, gibt es in vielen Städten auch Gefängnis-Besuche oder Obdachlosen-Frühstück, wo die durch Gott empfangene Barmherzigkeit in der Anbetung direkt auch in der Tat für den Nächsten am Rande der Gesellschaft gelebt wird. So gehören für die Helferinnen und Helfer bei Nightfever die Gottes und Nächstenliebe unmittelbar zusammen. Erste praktische Erfahrungen konnten in einem caritativen Workshop gesammelt werden, wobei die Teilnehmer kleine Essenspakete an die Obdachlosen im „Bonner Loch“ verteilt haben, Gespräche geführt und zum Nightfever-Abend am Samstag eingeladen haben.

Den Zusammenhang von Gebet und Caritas zeigte auch Dr. Manfred Lütz in einem Vortrag auf. „Gebet muss zu Caritas führen“ so Lütz, der selbst Chefarzt einer Kölner Klinik und Buchautor ist.

Die weiteste Reise zum internationalen Nightfever-Jubiläumsweekend hat Eric Falleiros Moura aus Brasilien auf sich genommen. Das erste Nightfever-Wochenende in Brasilien, das vom 2. – 4. Oktober 2015 in Goiânia stattgefunden hat, hat ihn so begeistert, dass er nun auch in Deutschland dabei sein wollte. „Besonders in Bezug auf meinen Glauben hat mir das Nightfever ein anderes Charisma, einen anderen Kontakt zu Gott ermöglicht. Und genau das führte mich dazu, von einem Kontinent zum Anderen zu fliegen, um hier in Europa ein bisschen mehr von unserem Glauben kennenzulernen und meinen Glauben zu vertiefen.“ Nightfever ist für Eric Falleiros Moura mehr als sich hinzuknien: „Es ist das Lernen bestimmter Komponenten unseres Glaubens. Ich bin mir ganz sicher, dass das, was ich hier erlebe, für mich unvergesslich bleiben wird.“

Um allen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten, hatte sich das Vorbereitungsteam rund um den großen Nightfever-Abend ein abwechslungsreiches Programm für seine Gäste aus aller Welt ausgedacht. In theoretischen und praktischen Workshops konnten sich die Teilnehmer mit Themen rund um Glauben, Barmherzigkeit und Nächstenliebe auseinandersetzen. Der Bonner Theologe Prof Dr. Karl-Heinz Menke, Mitglied der internationalen Theologenkommission, sprach in einem Workshop über „Darf man wünschen, dass alle Menschen Christen werden? – Überlegungen zur Heilsuniversalität Jesu Christi“. Während des rheinischen Abends lud das Bonner Team zum geselliges Beisammensein und führte einen „Integrationskurs“ mit den vielen Gästen durch, die nicht aus dem Rheinland kamen. So wurde ihnen auf lustige Art und Weise das rheinische Grundgesetz näher gebracht.

Auch das nächste internationale Nightfever-Weekend steht schon fest. Für 2016 hat das Freiburger Team die Einladung ausgesprochen und alle Nightfever-Teams in die Stadt eingeladen, in der nach Bonn der zweite Nightfever-Abend stattfand.

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