Die Werke der Barmherzigkeit
Nackte bekleiden

„Ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben.“ Mt 25,36

In diesem Monat möchten wir uns mit dem leiblichen Werk der Barmherzigkeit „Nackte bekleiden“ beschäftigten. Im ersten Moment verbinden wir damit natürlich das, was der Titel dieses Werkes unmittelbar aussagt, nämlich Unbekleideten Kleidung zu geben. „Nackt“ können wir uns aber auch noch in vielerlei anderer Hinsicht fühlen. In diesem Monat möchten wir euch vorstellen, wie eine Nightfever-Helferin dieses Werk der Barmherzigkeit in die heutige Zeit aktualisiert hat. Sie hat etwas mehr als 25 cm ihrer Haare gespendet, damit z.B. Frauen mit onkologischen Erkrankungen eine Echthaar-Perücke bekommen können.

Ihre ganze Geschichte kannst Du hier nachlesen:

Seit ich im Gymnasium war, hatte ich lange Haare. Viele meine heutige Bekannte kennen mich nur mit diesem Look. Ich schließe bald mein Jurastudium ab und das ist die beste Zeit für eine Änderung (auch im Aussehen) also habe ich diese Entscheidung getroffen.

Nach meinem Friseurbesuch habe ich die Haare von der Friseurin bekommen und habe schon gewusst was ich mit ihnen tun soll. Ich wollte sie nicht wegschmeißen, weil sie zu schön waren, aber ich wollte sie auch nicht als eine Reliquie zu Hause (pfui!). Vor Jahren habe ich von einer Stiftung gehört, die sich um die Frauen mit onkologischen Krankheiten kümmert. Auf ihrer Webseite habe ich über eine Spendenaktion gelesen „Gib deine Haare!“ Dabei können die Leute, die mehr als 25cm ihrer Haare abschneiden wollen sie für Echthaar-Perücken für Kranken spenden. Ich finde, das ist eine sehr schöne Idee um etwas was man nicht mehr braucht für einen guten Zweck zu nutzen. Für uns sind die Haare eine ganz normale Sache, wir irritieren uns wenn sie am Morgen in alle Himmelsrichtungen stehen, wenn sie wieder durcheinander sind und wir freuen uns, wenn sie (endlich) ruhig sind und wir eine schöne Frisur haben. Wir haben wechselhafte Gefühle mit unseren Haaren, aber sie sind immer mit uns. Wie wäre es, wenn sie plötzlich weg wären? Ich kann mir das nicht vorstehen: wie müsste sich eine Frau fühlen, die wegen der Chemotherapie ihre Haare verloren hat, wie schwer diese Situation für sie wohl sein muss? Deshalb habe ich mich entschieden meine Haare zu spenden. Wenn meine Haare einer Frau hilfreich im Kampf mit der Krankheit sein können, habe ich nichts zu tun, außer einen Briefumschlag finden und die Zopfe zu verschicken!

„Ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben.“ Mt 25,36

In diesem Monat möchten wir uns mit dem leiblichen Werk der Barmherzigkeit „Nackte bekleiden“ beschäftigten. Im ersten Moment verbinden wir damit natürlich das, was der Titel dieses Werkes unmittelbar aussagt, nämlich Unbekleideten Kleidung zu geben. „Nackt“ können wir uns aber auch noch in vielerlei anderer Hinsicht fühlen. In diesem Monat möchten wir euch vorstellen, wie eine Nightfever-Helferin dieses Werk der Barmherzigkeit in die heutige Zeit aktualisiert hat. Sie hat etwas mehr als 25 cm ihrer Haare gespendet, damit z.B. Frauen mit onkologischen Erkrankungen eine Echthaar-Perücke bekommen können.

Ihre ganze Geschichte kannst Du hier nachlesen:

Seit ich im Gymnasium war, hatte ich lange Haare. Viele meine heutige Bekannte kennen mich nur mit diesem Look. Ich schließe bald mein Jurastudium ab und das ist die beste Zeit für eine Änderung (auch im Aussehen) also habe ich diese Entscheidung getroffen.

Nach meinem Friseurbesuch habe ich die Haare von der Friseurin bekommen und habe schon gewusst was ich mit ihnen tun soll. Ich wollte sie nicht wegschmeißen, weil sie zu schön waren, aber ich wollte sie auch nicht als eine Reliquie zu Hause (pfui!). Vor Jahren habe ich von einer Stiftung gehört, die sich um die Frauen mit onkologischen Krankheiten kümmert. Auf ihrer Webseite habe ich über eine Spendenaktion gelesen „Gib deine Haare!“ Dabei können die Leute, die mehr als 25cm ihrer Haare abschneiden wollen sie für Echthaar-Perücken für Kranken spenden. Ich finde, das ist eine sehr schöne Idee um etwas was man nicht mehr braucht für einen guten Zweck zu nutzen. Für uns sind die Haare eine ganz normale Sache, wir irritieren uns wenn sie am Morgen in alle Himmelsrichtungen stehen, wenn sie wieder durcheinander sind und wir freuen uns, wenn sie (endlich) ruhig sind und wir eine schöne Frisur haben. Wir haben wechselhafte Gefühle mit unseren Haaren, aber sie sind immer mit uns. Wie wäre es, wenn sie plötzlich weg wären? Ich kann mir das nicht vorstehen: wie müsste sich eine Frau fühlen, die wegen der Chemotherapie ihre Haare verloren hat, wie schwer diese Situation für sie wohl sein muss? Deshalb habe ich mich entschieden meine Haare zu spenden. Wenn meine Haare einer Frau hilfreich im Kampf mit der Krankheit sein können, habe ich nichts zu tun, außer einen Briefumschlag finden und die Zopfe zu verschicken!

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