Ich engagiere mich bei Nightfever
„Es ist unglaublich schön zu sehen, wie viele Leute sich angesprochen fühlen“
Foto: privat

Nightfever wird seit mittlerweile elf Jahren weltweit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getragen.

Was fasziniert junge Leute an Nightfever, sodass sie an einem Samstagabend andere einladen, für einen Moment in die Kirche zu kommen, während Gleichaltrige auf dem Weg ins Kino, ins Restaurant oder zur nächsten Party sind? In diesem Monat erzählt Kristin Hubert aus Heidelberg von ihrer Motivation und darüber, was ihr der Glaube bedeutet.

Kristin Hubert ist 23 Jahre alt und studiert in Heidelberg. Sie engagiert sich bei Nightfever in Heidelberg und Speyer. In ihrer Freizeit zählen Singen, Tanzen und Lesen zu ihren Hobbies.

Was bedeutet der Glaube für dich?

Kristin Hubert: Der Glaube bedeutet für mich schlicht, ein Leben mit Gott zu leben. Mir immer wieder bewusst werden, dass ich sein Kind bin und mich unter seinen Blick stellen, in allem ihm zu suchen und ihn an erste Stelle zu setzen! Das bedeutet für mich, zu wissen, dass ich nicht perfekt sein muss, sondern dass ich immer wieder in ihm aufstehen darf.

 

Was fasziniert dich bei Nightfever, so dass du dich in Heidelberg und Speyer für Nightfever engagierst?

Kristin Hubert: Ich liebe es, dass bei Nightfever alle Menschen, egal wer sie sind oder wo sie herkommen, eingeladen werden in die Gegenwart Gottes zu kommen und ihm zu begegnen. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie viele Leute sich angesprochen fühlen. Im Grunde sucht doch jeder Mensch eine Heimat, auch jeder der an einem Nightfever Abend auf der Straße herum läuft, und es ist ein großes Geschenk den Menschen mit einem Licht sagen zu können, dass ihre Heimat drinnen in der Kirche auf sie wartet.

 

Wo hast du Gott gespürt?

Kristin Hubert: Vor ein paar Jahren war meine erste Erfahrung mit Gott bei einem Anbetungsabend. Ich wusste damals eigentlich nicht so richtig, was das Allerheiligste ist, und war auch weit davon entfernt zu glauben, dass dort in diesem Brot wirklich Jesus ist. Aber ich habe an diesem Abend ganz tief die Präsenz Gottes gespürt, eine Erfahrung, die mich nicht mehr losgelassen hat. Durch Nightfever komme ich selbst immer wieder in diese Begegnung zurück und kann gleichzeitig helfen, den Rahmen zu schaffen in dem andere Menschen diese Erfahrung finden können.

 

Papst Franziskus hat ein Hl. Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Welches Werk der Barmherzigkeit liegt dir besonders am Herzen, welches möchtest du dieses Jahr besonders in den Blick nehmen; welches habt ihr als Team im Blick?

Kristin Hubert: Gerade im letzten Jahr wurde oft deutlich spürbar, wie scheinbar ein Riss durch unser Land, unseren Kontinent, durch die Herzen der Menschen geht. Angst und Ungewissheit polarisieren unsere Gesellschaft immer mehr, und bringen auf beiden Seiten Unverständnis und Verurteilung hervor. Es liegt mir sehr am Herzen, dort Verständnis und Versöhnung zu schaffen, wo Zwiespalt und Ärger zwischen Menschen herrscht. Denn ich bin überzeugt, dass nur in der Annahme des anderen auch Annäherung passieren kann.

 

Gibt es eine biblische Person, die dich besonders fasziniert? Welches ist deine Lieblingsperson in der Bibel?

Kristin Hubert: Maria Magdalena berührt mich immer wieder. Nach Jesu Kreuzigung steht sie früh morgens auf um zum Grab zu gehen. Das findet sie aber zu ihrem eigenen Schrecken leer vor. Und als sie dort steht und weint, kommt der auferstandene Jesus selbst zu ihr. Erst erkennt sie ihn nicht, doch dann ruft Jesus sie bei ihrem Namen, Maria, und in diesem Moment erkennt sie wer er ist. Aus dieser Begegnung spricht so viel Liebe! Maria will Jesus ehren, auch nach seinem Tod noch, und er beantwortet diese Hingabe damit, dass er ihr als erstes von allen Menschen erscheint!

Nightfever wird seit mittlerweile elf Jahren weltweit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getragen.

Was fasziniert junge Leute an Nightfever, sodass sie an einem Samstagabend andere einladen, für einen Moment in die Kirche zu kommen, während Gleichaltrige auf dem Weg ins Kino, ins Restaurant oder zur nächsten Party sind? In diesem Monat erzählt Kristin Hubert aus Heidelberg von ihrer Motivation und darüber, was ihr der Glaube bedeutet.

Kristin Hubert ist 23 Jahre alt und studiert in Heidelberg. Sie engagiert sich bei Nightfever in Heidelberg und Speyer. In ihrer Freizeit zählen Singen, Tanzen und Lesen zu ihren Hobbies.

Was bedeutet der Glaube für dich?

Kristin Hubert: Der Glaube bedeutet für mich schlicht, ein Leben mit Gott zu leben. Mir immer wieder bewusst werden, dass ich sein Kind bin und mich unter seinen Blick stellen, in allem ihm zu suchen und ihn an erste Stelle zu setzen! Das bedeutet für mich, zu wissen, dass ich nicht perfekt sein muss, sondern dass ich immer wieder in ihm aufstehen darf.

 

Was fasziniert dich bei Nightfever, so dass du dich in Heidelberg und Speyer für Nightfever engagierst?

Kristin Hubert: Ich liebe es, dass bei Nightfever alle Menschen, egal wer sie sind oder wo sie herkommen, eingeladen werden in die Gegenwart Gottes zu kommen und ihm zu begegnen. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie viele Leute sich angesprochen fühlen. Im Grunde sucht doch jeder Mensch eine Heimat, auch jeder der an einem Nightfever Abend auf der Straße herum läuft, und es ist ein großes Geschenk den Menschen mit einem Licht sagen zu können, dass ihre Heimat drinnen in der Kirche auf sie wartet.

 

Wo hast du Gott gespürt?

Kristin Hubert: Vor ein paar Jahren war meine erste Erfahrung mit Gott bei einem Anbetungsabend. Ich wusste damals eigentlich nicht so richtig, was das Allerheiligste ist, und war auch weit davon entfernt zu glauben, dass dort in diesem Brot wirklich Jesus ist. Aber ich habe an diesem Abend ganz tief die Präsenz Gottes gespürt, eine Erfahrung, die mich nicht mehr losgelassen hat. Durch Nightfever komme ich selbst immer wieder in diese Begegnung zurück und kann gleichzeitig helfen, den Rahmen zu schaffen in dem andere Menschen diese Erfahrung finden können.

 

Papst Franziskus hat ein Hl. Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. Welches Werk der Barmherzigkeit liegt dir besonders am Herzen, welches möchtest du dieses Jahr besonders in den Blick nehmen; welches habt ihr als Team im Blick?

Kristin Hubert: Gerade im letzten Jahr wurde oft deutlich spürbar, wie scheinbar ein Riss durch unser Land, unseren Kontinent, durch die Herzen der Menschen geht. Angst und Ungewissheit polarisieren unsere Gesellschaft immer mehr, und bringen auf beiden Seiten Unverständnis und Verurteilung hervor. Es liegt mir sehr am Herzen, dort Verständnis und Versöhnung zu schaffen, wo Zwiespalt und Ärger zwischen Menschen herrscht. Denn ich bin überzeugt, dass nur in der Annahme des anderen auch Annäherung passieren kann.

 

Gibt es eine biblische Person, die dich besonders fasziniert? Welches ist deine Lieblingsperson in der Bibel?

Kristin Hubert: Maria Magdalena berührt mich immer wieder. Nach Jesu Kreuzigung steht sie früh morgens auf um zum Grab zu gehen. Das findet sie aber zu ihrem eigenen Schrecken leer vor. Und als sie dort steht und weint, kommt der auferstandene Jesus selbst zu ihr. Erst erkennt sie ihn nicht, doch dann ruft Jesus sie bei ihrem Namen, Maria, und in diesem Moment erkennt sie wer er ist. Aus dieser Begegnung spricht so viel Liebe! Maria will Jesus ehren, auch nach seinem Tod noch, und er beantwortet diese Hingabe damit, dass er ihr als erstes von allen Menschen erscheint!

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